|
Zuckungsweissagung |
|
Der Glaube an die
Vorzeichenkraft des Juckens, Zuckens, Klopfens, Zitterns, Klingens oder
anderer unwillkürlicher Nervenreize taucht schon in den indischen Veden auf,
findet sich bei den meisten Völkern der Erde und brachte recht früheine
pseudowissenschaftliche Fachliteratur hervor: die »Zuckungsbücher«. Eine
erste Systematisierung dieser Phänomene schuf der Stoiker und
Universalgelehrte Poseidonius im z . Jahrhundert vor Christus Bekannter
wurde das nach dem mythischen griechischen Propheten, Seher, Wunderarzt und
sagenhaften Gründer des Dionysoskultes Melampus benannte Zuckungsbuch.
Fachleute datieren es unterschiedlich in das 4. bis 7. Jahrhundert.
Jedenfalls geht es sicher auf sehr viel ältere Formen zurück. Alle späteren
Zuckungswerke greifen auf die Aussagen des Melampusbuchs zurück. Dieses
Kompendium enthielt etwa 1000 Einzeldeutungen, nach Körperteilen und
Ausdrucksform klassifiziert. Einzelne Körperteile wurden wie etwa bei
Chiromantie und Physiognomik den Gestirnen zugeordnet. Natürlich mussten
dabei Geschlecht, Beruf, soziale Stellung ebenso berücksichtigt werden wie
der Zeitpunkt. Schon der Kirchenvater Augustinus verwarf solche Aufzählungen
»höchst sinnloser Beobachtungen«. Im Volksglauben jedoch überlebten diese
Vorstellungen. |
weitere ausgezeichnete Bücher, Videos, DVDs, Spiele
Studienlehrgang über Träume und Traumdeutung
Beste Internetadressen Multimedia Kunst Zukunftsdeutung & Astrologie Esoterik & New Age Traumdeutung
Magie & Märchen & Mystik Grenzwissenschaften Hexenwesen Dunkles im Netz Parapsychologie & Okkultismus etc.
Religion & Spiritualität Alte Kulturen UFO`s & Phänomene Meditation, Licht, Fortleben
Heilmethoden, -therapien, Wellness Aus-, Weiterbildung & Organisationen
Esoterisch-spirituelle Lexika Lexikon der Parapsychologie Lexikon der Esoterik