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Therese von Konnersreuth |
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Therese, eine
Schneiderstochter aus Konnersreuth, die nach einem Unfall sieben Jahre
schwer krank niederlag, blind und gelähmt war, sah am Nachmittag des 17. Mai
1925 vor ihrem inneren Auge plötzlich ein unbeschreiblich schönes, den Augen
wohltuendes Licht. Sie schaute auf eine für die Umstehenden unsichtbare
Person, hörte ihr zu, sprach mit ihr. Sie streckte ihre Hand aus und wurde
»von etwas Kaltem« an der Hand gefasst und nach oben gezogen. Es war ihr,
als wenn nach links etwas herausgerissen werde. Dann ein Knacks, wie wenn
etwas einschnappt. Zwei seit Jahren seitlich gedrückte Wirbelknochen standen
wieder richtig. Therese konnte sitzen und wieder gehen. Die Unsichtbare
erwies sich (nach der Deutung des Seelsorgers) als die Kleine Therese vom
Kind Jesu (Therese von Lisieux), eine 1923 selig gesprochene, französische
Klosterfrau, die 1897, im Jahr vor Thereses Geburt, gestorben war, und die
schon lange Therese Neumanns Lieblingsheilige war. In der Folge hat Therese
noch häufiger Umgang mit der Unsichtbaren. |
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