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Siebensprung |
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Dieser Brauch scheint auf
Westfalen beschränkt und direkt nur auf der Haar belegt, nahe Werl. Dicht um
eine alte Eiche waren dort sieben Löcher gegraben. Man fasste den Baum und
machte sieben Sprünge. Wer dabei mit den Füssen alle Löcher traf, glaubte
mindestens noch sieben Jahre zu leben oder aber in dieser Zeit eine Frau
bekommen zu können. Später führte man diese sieben Sprünge etwas abseits von
dem Baum aus. Man setzte den linken Fuss in das erste Loch, schwang das
rechte Bein rechtsherum nach hinten und suchte so, sich im Sonnenlauf
drehend, rückwärts nacheinander alle sieben Löcher zu treffen. Wem es
gelang, schien das Glück hold - allgemein oder für die vorher gestellte
Orakelfrage. |
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