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Ringorakel |
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Für die Vorbereitung
dieses Verfahrens bedarf es zwar keiner besonderen Geschicklichkeit. Doch je
sorgfältiger oder künstlerischer man arbeitet, desto mehr schafft man Einheit mit den Orakelvehikeln. In eine relativ grosse Schüssel (alternativ
Topf oder Pfanne) werden rund um den inneren Rand alle Buchstaben des
Alphabets geklebt oder gemalt. Die Abstände sollten, so gut es geht, gleich
sein. Ob man die Reihenfolge des Alphabets einhält, die Buchstaben wahllos
oder durch Losorakel in eine andere Reihenfolge bringt, bleibt dem
Experiment überlassen. Dann binde man, wie beim Pendeln, seinen Ring an
einen Faden und lasse ihn über die Hand hängen, während Daumen, Zeige- und
Mittelfinger das Ende des Fadens halten. Der Ring muss nun auf der Höhe der
Buchstaben in der Schüssel pendeln. Eine zweite Person notiert die
Reihenfolge der Buchstaben, die das Pendel bald direkt anschlägt. Ergibt die
Zusammensetzung keinen Sinn, prüfe man zunächst, ob nicht in einer anderen
Sprache geantwortet wurde. Im wiederholten negativen Fall gehe man über zu
anderen Verfahren. |
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