Studienlehrgang über Träume und Traumdeutung
 
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Cayce Edgar

Edgar Cayce wurde am 18. März 1877 auf einer Farm in Kentucky (USA) geboren. Bei seinem Tod im Jahr 1945 hinterliess er mehr als 14000 stenographierte Protokolle seiner telepathisch-hellseherisch entstandenen »Readings«.
Ab seinem sechsten Lebensjahr hatte er Erscheinungen, in denen er mit verstorbenen Verwandten sprach. Einmal als er schon zu Bett gegangen war, erwachte er und fand sein Zimmer erfüllt von Licht. Eine Stimme verkündete, ihm werde dereinst eine besondere Kraft verliehen werden, um anderen zu helfen. Später fiel er willentlich in Trance und verkündete seinen Zuhörern dann seine Eingebungen, sei es zur Ursache einer Krankheit oder zu einem zukünftigen Ereignis. Das brachte ihm den Ruf, ein Wunderdoktor zu sein, und den Beinamen »der schlafende Prophet« ein. Nach der Rückkehr aus der Trance hatte er keinerlei Erinnerung an die Aussagen, die er gemacht hatte.
Um in Trance zu gehen, zog er die Schuhe aus, nahm Schlips und Kragen ab und legte sich auf eine Couch, um sich völlig zu entspannen. Er fand heraus, dass es das Günstigste war, wenn er mit dem Kopf nach den lag und mit den Füssen nach Norden. Wenige Minuten nach dem Hinlegen hatte er sich in Trance versetzt. Die Suggestivformel, die von ein Helfer gesprochen wurde, lautete »Du wirst jetzt ... (Name der Person), vor dir haben, der sich in ... (Strasse, Stadt, Staat) befindet. Du wirst seinen Körper jetzt sorgsam und gründlich untersuchen, mir die gegenwärtigen Symptome und deren Ursache mitteilen und auch Ratschläge zur Behebung der Übel geben. Du wirst meine Frage, die ich stellen werde beantworten.«
Oftmals begann Edgar Cayce seine »Readings« für diese räumlich entfernten Menschen mit Bemerkungen über deren Umgebung: »Winterthur, Schweiz. Eine wirklich reizende Stadt! Schöner Fluss.« »Er will gerade das Haus verlassen und begibt sich in den Fahrstuhl.« »Kein hässlicher Schlafanzug.« »Da haben wir den Körper. 11.17 Uhr. Der Mann hat gerade die Zeitung weggelegt, die er gelesen hat.« Diese Angaben wurden nachgeprüft und bestätigt gefunden.
Cayce sagte den Schwarzen Freitag von 1929, den Zweiten Weltkrieg die Erfindung des Laserstrahls, die Entdeckung der Schriftrollen von Toten Meer, die Flutwellen und Erdbeben am Ende des 20. Jahrhunderts und das Ende der kommunistischen Herrschaft voraus. In den Worten von Cayce: »Der Versuch des Marxismus, nicht nur das ökonomische, sondern auch das geistige und spirituelle Leben zu nivellieren, wird sich nicht halten.«
In Botschaften, die an ihn selbst gerichtet waren, erfuhr er, dass er in einer früheren Inkarnation in Ägypten ein hoher Priester mit grossen okkulten Fähigkeiten gewesen war. Eine Botschaft, die Cayce uns hinterliess: »Wir neigen dazu, uns selbst ein grösseres liebevolles Herz zuzuschreiben, wenn wir nur grosszügig sind. Wir halten uns für weise, wenn wir nur belesen sind. Wir halten uns für liebevoll, wenn wir nur besitzen wollen.«

 

 

 

 

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