eso-shopping Partnerprogramm
 
Web sphinx-suche.de
Moviestreaming, filmdownloads etc..  Bücher
Surrealismus, phantastische Malerei
ABCD   EFGHIJKL  MNOPRS   TVWZ
 

Tanguy, Yves

(* 5. 1. 1900 Paris, T 15. 1. 1955 Woodbury/Connecticut)
Der Surrealismus hat die verschiedensten Aspekte aufzuweisen: Kennzeichnend für das Werk Tanguys sind weder alptraumhafte Verwandlungen wie bei - Dali' noch die wuchernd-vegetative Bedrohung, die von den Bildern Ernsts ausgeht, seine Bildwelt hat einen zutiefst lyrischen Charakter,, und eine Ähnlichkeit besteht noch am ehesten zu Toyen. Die, wenigen Biographen des Malers haben auf die Bedeutung seiner Kindheit in der Bretagne hingewiesen und glauben in den phantastischen, halb organischen, halb anorganischen Objekten, die seit 1927 seine Bilder bevölkern und“ die Menschen allmählich verdrängen, Erinnerungen an Dolmen und, Menhire zu entdecken.
Tanguy war Autodidakt. Nachdem er als Schiffsjunge einige Reisen nach Südamerika, Afrika und England mitgemacht hatte (1918), leistete er 1920 seinen Militärdienst in Lunéville ab, wo er Jacques Prévert begegnete. Zusammen mit dem Dichter liess er sich 1922 in. Paris nieder, und als er 1923 aus einem vorbeifahrenden Bus im Schaufenster Paul Guillaumes ein Bild des Italieners de Chirico sah, wusste er schlagartig, dass er Maler werden wollte. Im selben Jahr lernte er Marcel Duhamel kennen, und zu dritt mieteten Tanguy, Prévert und Duhamel dasHaus Nr. 54 m der Rue du Chäteau (1914), das, nachdem Tanguy 1926 auch André Breton und seine surrealistischen Freunde kennengelernt hatte, schon bald zu einem heiter-kulturellen Treffpunkt wurde. Er beteiligte sich von nun an an den surrealistischen Ausstellungen. Bereits im 1927 gemalten Mama, Papa ist verwundert sind die Grundelemente der Welt Tanguys vorhanden: eine strandähnliche Landschaft und Gegenstände in ihr, die ein seltsames Eigenleben führen. Die maritimen Farben Blau und Grün in den subtilsten Abstufungen bilden den Fond. Mit einer ungewöhnlichen Konzentration begibt sich der Maler in den nächsten knapp 30 Jahren auf eine Erforschungsreise durch diese befremdende, aber nur selten beängstigende Welt: Auch wenn einzelne Phasen in der Entwicklung Tanguys zu erkennen sind, so ändern sich doch der Grundton und die Grundstruktur seines Werkes nicht mehr. Nach dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs ging er, wie die meisten seiner Freunde, nach New York. 1940 heiratete er in zweiter Ehe die Malerin Kay Sage. Das Ehepaar Tanguy erwarb 1946 ein altes Bauernhaus in Woodbury, in dem der Maler bis zu seinem plötzlichen Tod arbeitete. Über Tanguy heisst es bei Wieland Schmied in „200 Jahre phantastische Malerei“: „Von fast allen Bildern lässt sich sagen, dass für sie der Unterschied von Tag und Nacht nicht mehr besteht, ihr Licht ist das der weissen Nächte des Nordens, Mittag ist Mitternacht, keine Sonne leuchtet dieser ewigen Dämmerung, irgendein Gestirn, verborgen hinter milchiger, diesiger, dunstiger Atmosphäre, erhellt Himmel wie Erden gleichermassen, das Leuchten des Nordlichts vielleicht oder ferner Elektrizitäten, anderer Milchstrassen.“


 

 

Hauptseite

Studienlehrgang über Träume und Traumdeutung

Beste Bücher online einkaufen

Beste Internetadressen   Multimedia   Kunst   Zukunftsdeutung & Astrologie   Esoterik & New Age   Traumdeutung

Magie & Märchen & Mystik   Grenzwissenschaften   Hexenwesen   Dunkles im Netz   Parapsychologie & Okkultismus etc.

         Religion & Spiritualität   Alte Kulturen   UFO`s & Phänomene   Meditation, Licht, Fortleben

Heilmethoden, -therapien, Wellness   Aus-, Weiterbildung & Organisationen

Esoterisch-spirituelle Lexika   Lexikon der Parapsychologie   Lexikon der Esoterik