| Hexenwesen, Satanismus, schwarze Magie |
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TEUFELSBÜNDNER |
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Folgende Abschlüsse eines Teufelspaktes sind seit der Antike tradiert:
ERICHTHO: Eine thessalische Zauberin, die nach dem Bericht des Dichters Lukan in seinem Epos Pharsalia die Seele eines gefallenen röm. Legionärs herbeizitiert. Dabei wendet sie sich an alle Mächte des Totenreiches und spricht Drohungen gegen sie aus, wenn sie ihr nicht den Wunsch erfüllten.
PROTERIUS: Der röm. Senator Proterius hatte eine Tochter, deren Liebe sich einer seiner Knechte durch einen Teufelspakt erschlichen hatte. Als seine Ehefrau dies merkte, wandte sie sich an den Bischof Basilius, der ihren geständigen und reuigen Ehemann aus diesem Bündnis befreite.
PALUMBUS: Zur Zeit des Kaisers HeinrichIll. steckte ein Ehemann, dem der Ehering beim Speerwerfen hinderlich war, diesen an die Finger einer antiken Venusstatue. Nachdem das Spiel beendet war, suchte er seinen Ring vergeblich. Doch nachts erschien in seinem Schlafzimmer eine weibliche Person, die sich zwischen ihn und seine Ehefrau legte. Auf Anraten der Eltern der Ehefrau setzte sich ihr Mann mit dem Priester Palumbus in Verbindung, der den Ruf eines grossen Magiers hatte. Auf dessen Befehl musste der Ehemann einem Unbekannten einen Brief an einem Kreuzweg übergeben. Dieser verkleidete Dämon beschaffte den Ring wieder, aber er beklagte sich laut über das Verhalten von Palumbus. Als dieser davon erfuhr, beichtete er alles dem Volk. Daraufhin wurde er von dem Dämon zerrissen.
Im Mittelalter stand eine Reihe von Päpsten in dem Verdacht, mit dem Teufel angeblich einen Pakt geschlossen zu haben. Für diese Unterstellungen gab es eine Reihe von Gründen: Einmal ist hier die wenig zurückhaltende Machtpolitik einiger Päpste zu nennen, zum anderen ihr manchmal unangemessener Lebenswandel. Alles dies war dem Ansehen von Päpsten wie z. B. Sylvester II., Benedikt VIII., Johannes XXI., Gregor XI., Alexander Vl. u. a. m. in erheblichem Masse abträglich. Behauptet wurde, diese Päpste hätten sich mit dem Teufel eingelassen, um auf den Heiligen Stuhl zu gelangen. Bis heute konnte für die Anschuldigung, dass irgendeiner dieser Päpste tatsächlich ein Satanist gewesen sein könnte, kein einziger Beweis erbracht werden. Entsprechende Untersuchungen wurden zu keinem Zeitpunkt eingeleitet. |
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