| Hexenwesen, Satanismus, schwarze Magie |
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| Me-My Na-Pa Pe-Qu Ra-Sam San-Sco Sec-Sy Ta-Te Th-Vu WYZ |
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SEXUALMAGIE |
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Die Verbindung von Magie und Sexualität reicht bis in die Vorzeit zurück. Die abendländische Sexualmagie hat ihre Wurzel in den Sexualpraktiken gnostischer Sekten wie Karpokratianer oder Phibioniten. Gemeinsames Merkmal dieser gnostische Kulte sind der Sexualakt beim Gottesdienst bzw. die Opferung des Spermas. Mittelalterliche Nachahmer sind z. B. die Adamiten und möglicherweise die Pikarden. Die böhmischen Adamiten, die ein kollektives Sexualleben praktizierten und pantheistischem Ideengut anhingen, wurden im Frühjahr 1421 ausgerottet. Die Pikarden stellten die radikalste Strömung innerhalb der hussitischen Reformbewegung dar. Umstritten ist allerdings, ob und inwieweit sich ihr chiliastisches Schwärmertum auch auf die sexuelle Sphäre erstreckte. Auch sie wurden 1421 radikal unterdrückt. Seitens der Inquisition wurden auch den Templern und Katharern sexuelle Ausschweifungen unterstellt. Mit Sicherheit sind die Orgien des Hexensabbats eine Erfindung von Dämonologen und Hexenrichtern. Nachweisbar praktizierte Sexualmagie findet sich in den satanischen Sekten in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts in Frankreich, weiter im Orden Astrum Argentum von Crowley, in Deutschland im O. T. O. und in der Fraternitas Saturni. |
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