| Hexenwesen, Satanismus, schwarze Magie |
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PERCHTA |
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Name eines weiblichen
Nachtdämons im deutschen Volksglauben; auch Berchta oder Bertha genannt. Die
andere Namensform Perahta bedeutet: die Leuchtende oder ist abgeleitet von
althochdeutsch pergan: verhüllen. Möglicherweise geht diese mythische
Gestalt auf die germ. Göttermutter Frigga, die auch Frau Göde, Hera Harke
oder Holda heisst, oder auf die germanische Totengöttin Hel zurück. Als
typisch weibliche Gottheit hat sie viele Gemeinsamkeiten mit der Diana, mit
der sie in den christl. Beichtbüchern gleichgesetzt wird. Sie zieht an der
Spitze des wilden Heeres, erscheint um Weihnachten als Frau mit zottigen
Haaren, um die Spinnerinnen zu beaufsichtigen, besonders am letzten Tag des
Jahres, wo ihr zu Ehren Fische und Klösse gegessen werden und alles
abgesponnen sein muss. Findet sie die Arbeit der Spinnerinnen nicht in
Ordnung, dann verschmutzt sie den gewebten Stoff. Die Spinnstuben, zu denen
Männer keinen Zutritt hatten, waren Stätten regelrechter Weiberbünde, die im
Dienste der Perchta standen. Erst im Spätmittelalter nahmen auch Männer an
diesem Kult teil. Den Hauptbestandteil im Heere der Perchta bildeten die
Seelen der Ungeborenen und der ungetauft verstorbenen Kinder. Deshalb ist
Perchta auch eine Totengöttin. |
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