| Hexenwesen, Satanismus, schwarze Magie |
| Aa-Am An-Az Ba-Be Bh-Bu C D E F G Ha-Hex Hex-Hy Ib-Ki Kl-Lu Ma |
| Me-My Na-Pa Pe-Qu Ra-Sam San-Sco Sec-Sy Ta-Te Th-Vu WYZ |
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JAMBLICHOS, gest. um 325 nach Christus |
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Philosoph und Begründer des syrischen Neuplatonismus. Er verband den Neuplatonismus mit einer phantastischen Dämonologie. Einen grossen Raum nimmt darin die Lehre von den Göttern, Engeln, Dämonen und Heroen ein, deren Merkmale, Erscheinung und Eigenschaften beschrieben werden. Die Götter werden eingeteilt in 360 überweltliche, in 72 Ordnungen unterhimmlischer Schutz- und Naturgötter sowie in innerweltliche, die die Seelen der Götter sind. Die Dämonen und die Heroen bilden die Zwischenglieder zwischen den Göttern und Seelen. Von den Dämonen sind die vernunftbegabten dem Menschen wohlgesonnen und helfen ihm, während die vernunftlosen dem Bereich der Natur zugeordnet und nicht ausschliesslich böse veranlagt sind. Zwischen den guten und bösen Dämonen gibt es noch eine dritte Gruppe von Geistern, die zwischen Gut und Böse nicht unterscheiden können. Mit der Welt der Götter und Dämonen kann mit Hilfe der Theurgie in Kontakt getreten werden. |
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