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Hexenwesen, Satanismus, schwarze Magie
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HEL, abgel. von and. helan: verhehlen, verbergen

Name der germanischen Göttin des Todes und der Unterwelt. Sie ist die Tochter von Loki, die wie ihre zwei anderen Geschwister von dem Göttervater Odin aus dem Reich der Götter verbannt wurde. Hel wurde in die Unterwelt Niflheim geworfen. Deshalb nannte man dieses Totenreich auch Hellia oder Hella, woraus später der Name Hölle, der Aufenthaltsort der Verdammten, entstand. In ihr Reich kommen aber nur solche Tote, die an Krankheit oder Alter starben. Die im Kampf Gefallenen holt Odin in sein Schloss (Walhalla). Man glaubte, dass die Göttin Hel in Sümpfen oder Brunnen lebt oder in einem Berg namens Helleberg die Seelen hütet. Diese Totengöttin war schwarz und hatte ein furchtbares Aussehen. In Niflheim, das sich unter einer Wurzel der Esche Yggdrasil befindet, wohnt sie in der Burg Helheim. Im Volksglauben legt man den langen Weg dorthin, der auch Helweg heisst, nach neun Tagen und Nächten zurück, wenn man immer in Richtung Norden durch dunkle tiefe Täler den Abgrund hinabmarschiert. Nach einem Marsch durch dorniges Gelände und durch Sümpfe kommt der Wanderer zu einem reissenden Strom, über den die Gjallarbrücke führt, die mit glänzendem Gold belegt ist. In einem von mächtigen Gittern geschütztem Gehege bewacht ein Hund mit blutbefleckter Brust und klaffendem Rachen den Eingang zu Hels Wohnungen. Ihr Saal heisst Elend, ihre Schüssel Hunger, ihr Messer Gier, ihr Knecht Träg, ihre Magd Langsam, ihre Schwelle Einsturz, ihr Lager Krankenbett, ihr Vorhang dauerndes Übel. Damit die Seelen jenes Dornengelände nicht barfuss überschreiten müssen, gab man den Toten ein Paar Schuhe ins Grab mit. Wer den Armen auf Erden eine Kuh geschenkt hat, wird nicht straucheln und schwindeln, wenn er die Gjallarbrücke überschreiten muss, findet er dort doch eine Kuh, welche seine Seele über die Totenbrücke geleitet.


 

 

 

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