| Hexenwesen, Satanismus, schwarze Magie |
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| Me-My Na-Pa Pe-Qu Ra-Sam San-Sco Sec-Sy Ta-Te Th-Vu WYZ |
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GUI, BERNARDO, 1261-1331 |
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Französischer Inquisitor, der im Gebiet von Toulouse tätig war. Gui liess in seiner 17 jährigen Tätigkeit über 637 Hexen hinrichten. Sein Handbuch der Inquisition mit dem Titel Practica Inquisitionis haereticae pravitatis 1306 fand weite Verbreitung. Jedes Inquisitionsverfahren musste mit einer Predigt vor dem Volk eröffnet werden. Die Beschuldigten kamen in Kerker, die in den Gebäuden der früher Hingerichteten eingerichtet wurden. Gui riet auch dazu, die Leichen von Personen, die nachträglich noch als Ketzer erkannt wurden, auf dem Schindanger, der Begräbnisstätte der Hingerichteten, zu verbrennen. Um einem Beschuldigten ein Geständnis zu entlocken, soll man ihm zum Schein Gnade versprechen. Guis Handbuch enthält zahlreiche Einzelheiten über die von den Zauberern praktizierten Techniken. Einer breiteren Öffentlichkeit wurde er als Gegenspieler des William von Baskerville in Umberto Ecos Roman Der Name der Rose 1980 bekannt, der von dem frz. Filmregisseur Jean-Jacques Annaud 1986 verfilmt wurde. Die Rolle des G. spielte der amerik. Filmschauspieler Fahrid Murray Abraham. |
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