| Hexenwesen, Satanismus, schwarze Magie |
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GEHENNA, hebr.: gehinnon: Tal der Söhne Hinnons |
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Name eines Tales südlich von Jerusalem, wo sich vermutlich eine Opferstätte des semitischen Gottes Moloch befand. Diesem Gott wurden auch Menschenopfer dargebracht. Später wurden dort Abfälle verbrannt. Im alten Testament wird Gehenna als Synonym für einen feurigen Strafort gebraucht, wo Menschen mit schweren Sünden für immer, die einfachen Sünder nur ein Jahr bleiben mussten. Drei Eingänge führen nach Gehenna: Einer befindet sich in der Wüste, der zweite unterhalb des Meeres, wo das Ungeheuer Leviathan wohnt, und der dritte in der Nähe des Paradieses. Wenn die Sünder durch diesen Eingang gehen, werden sie noch mehr Qualen erleiden, weil sie zuvor die Freuden des Paradieses gesehen haben. Etwa 90 vor Christus, als die religiösen Lehren des Judentums kanonisiert wurden, wurde die Vorstellung von der Gehenna verworfen. Im jüd. Volksglauben blieb dieser Strafort aber lebendig und wurde vom Christentum übernommen. Die christl. Schriftsteller beschreiben die Gehenna als einen feurigen Ort, der aus sieben Stufen bestünde. Je nach der Schwere ihrer Verfehlungen würden die Sünder auf den einzelnen Stufen von den Racheengeln bestraft. |
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