| Hexenwesen, Satanismus, schwarze Magie |
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GARDNER, GERALD BROUSSEAU, 1884-1964 |
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Englischer Geschäftsmann,
Archäologe, Buchautor, Forscher und Praktiker der Magie, Sektengründer und
Leiter eines Hexenmuseums in Castletown, Isle of Man. In seinen Büchern High
Magic's Aid, 1949, Witchcraft today 1954, The Meaning of Witchcraft 1959
sowie Book of Shadows vertrat er in an Anlehnung an Murray die Meinung, dass
die Hexerei eine uralte heidnische Religion ist, die älter als das
Christentum sei. Zentrum des Kultes sei die Verehrung der Grossen Mutter,
einer Fruchtbarkeitsgöttin, und des gehörnten Gottes, des Symbols der
Stärke. Diese Religion sei auch von den ersten Einwohnern Englands
praktiziert worden. Zahlreiche Sagen von Feen, Elfen und Zwergen legen den
Schluss nahe, dass diese Ureinwohner Pygmäen gewesen seien, die von fremden
Eindringlingen in entlegene Schlupfwinkel getrieben wurden. Im geheimen
sollen die Nachkommen dieser Pygmäen ihre alte Religion bis in die Gegenwart
weiter ausgeübt haben.
1951 gründete Gardner in Castletown auf der Insel Man ein Museum für Hexerei. Nach seinem Tod wurde dieses Museum von Monique Wilson, die sich Königin der Hexen nannte, weitergeführt. In der Folgezeit wurde der Wicca-Kult von Alexander Sanders, dem selbsternannten „König der Hexen”, weiterentwickelt und durch neue Elemente bereichert. |
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