eso-shopping Partnerprogramm
 
Web sphinx-suche.de
Moviestreaming, filmdownloads etc..  Bücher
Hexenwesen, Satanismus, schwarze Magie
Aa-Am   An-Az   Ba-Be   Bh-Bu   C   D   E   F   G   Ha-Hex   Hex-Hy   Ib-Ki   Kl-Lu   Ma
Me-My   Na-Pa   Pe-Qu   Ra-Sam   San-Sco   Sec-Sy   Ta-Te Th-Vu   WYZ
 

FREIMAUREREI UND SATANISMUS

Die Freimaurer führen ihren Ursprung auf die spätmittelalterlichen Gilden der Maurer und Steinmetze zurück. Länger als auf dem Kontinent bestanden diese Gilden, die sich Logen nannten, in England fort. 1717 schlossen sich vier Logen zu einer Grossloge zusammen. Die erste Loge in Deutschland wurde 1737 in Hamburg gegründet. Die Statuten und die Pflichten des einzelnen Freimaurers wurden 1723 in dem Buch The Constitutions of Freemasons niedergelegt. Die kath. Kirche stand den Freimaurerlogen in Europa von Anfang an kritisch gegenüber. Die erste Bulle gegen die Freimaurerei erliess Papst Clemens XII. im Jahre 1738. Ihr folgten bis in das 20. Jahrhundert hinein weitere Bullen, Enzyklen etc. Die Verurteilung der F. als „Satansmus” hatte zur Folge, dass das kirchliche Gesetzbuch ihre Anhänger aus der kath. Kirche ausschloss. Der Kampf der kath. Kirche gegen die Freimaurerei erreichte gegen Ende des 19. Jahrhunderts seinen Höhepunkt. Dass hierbei auch offensichtlich falsche Anschuldigungen im Spiel waren und unbegründete Verdächtigungen ausgestreut wurden, machte der sogenannte Taxil-Schwindel deutlich. Leo Taxil, Pseudonym für Gabriel Antoine Jogand Pages, Buchhändler und Journalist, diskreditierte durch seine Veröffentlichungen sowohl die katholische Kirche als auch die Freimaurerei Zunächst publizierte er antiklerikale Artikel und Schriften, die durch ihre Obszönitäten als pornographisch bezeichnet werden müssen: Les Amours secretes de Pie IX., Les Maitresses de Pape, Les Mysteres des Semonaires etc. 1881 trat er einer Eloge bei, wo er es bis zum Lehrling brachte. Nach kurzer Zeit wurde er wieder ausgeschlossen. Von nun an gab er vor, ein überzeugter Katholik geworden zu sein, dessen Lebensaufgabe als Schriftsteller die Bekämpfung der Freimaurerei sei. 1885 erschien Revelations completes sur la France Macomerie in 4 Bänden Er versuchte den Nachweis zu erbringen, dass die Freimaurer den Teufel mit sexualmagischen Praktiken verehrten, die er als „Palladismus” bezeichnete. Sicherlich war nicht alles frei erfunden, denn es gab zu dieser Zeit in der Tat einen Satanismus, der auch praktiziert wurde. Da sich dieses Buch sehr gut verkaufte, folgte 1886 Les Mystiques de la France-Maconnerie. Taxil wurde sogar von Papst Leo XIII. in Rom empfangen. Selbst Papst Pius IX. verdächtigte er, ein „Freimaurer” zu sein. Zusammen mit Bataille erfand er die Palladistin Diana Vaughan, deren Memoiren er 1895-1897 veröffentlichte. Sie wurde angeblich 1874 als Tochter des Teufels Bitru geboren und mit zehn Jahren dem Teufel Asmodeus geweiht, mit dem sie viele Reisen durch die Luft unternommen haben soll. Sie bereiste angeblich mit ihm den Planeten Mars und andere Sterne und war nach Taxil und Bataille sein Sprachrohr. Seit ihrem 14. Lebensjahr sei sie, so Bataille und Taxil, aktive Freimaurerin gewesen. Taxil gelang es, dass viele Katholiken an die Existenz der Diana Vaughan glaubten und für ihr Seelenheil beteten. Ihre Rückkehr zum kath. Glauben bereitete Taxil geschickt vor, indem er 1895 verkündete, Diana Vaughan, die Braut des Asmodeus, habe sich vom Satanismus losgesagt und lebe jetzt in einem geheimen Kloster, damit die Freimaurer sie nicht töten könnten. Zwar hielt sich der Vatikan mit offiziellen Verlautbarungen bedeckt, aber der Papst liess dieser „edlen Frau” seinen Segen übermitteln. 1896 fand auf Anregung Taxils ein Anti-Freimaurerkongress in Triest statt, an dem mehrere Kardinäle und 36 Bischöfe teilnahmen. Auf diesem Kongress wurde auch über die Existenz der Diana Vaughan diskutiert. Man kam aber zu keinem einhelligen Urteil. Ostern 1897 erklärte Taxil in Paris völlig überraschend, er habe Diana Vaughan und den angeblichen Teufelskult der Freimaurerei erfunden. In ähnlichem Sinne hatte sich schon vorher sein Mitstreiter Bataille geäussert.
Seit dem Ende des Ersten Weltkrieges kam es zu zunächst zaghaften Dialogen zwischen Freimaurern und Vertretern der kath. Kirche, die nach dem Zweiten Weltkrieg fortgesetzt wurden. Dieser Dialog fand 1983 seinen Abschluss in einer Neufassung des kirchlichen Gesetzbuches, das die Freimaurerei nicht mehr erwähnt. Abel zur gleichen Zeit liess die Kongregation für die Glaubenslehre in Rom verlauten, dass die Freimaurerei mit der Lehre der kath. Kirche unvereinbar sei. Eine Mitgliedschaft von Katholiken in freimaurerischen Vereinigungen sei mit dem kath. Glauber unvereinbar.


 

 

 

Hauptseite

Studienlehrgang über Träume und Traumdeutung

Beste Bücher online einkaufen

Beste Internetadressen   Multimedia   Kunst   Zukunftsdeutung & Astrologie   Esoterik & New Age   Traumdeutung

Magie & Märchen & Mystik   Grenzwissenschaften   Hexenwesen   Dunkles im Netz   Parapsychologie & Okkultismus etc.

         Religion & Spiritualität   Alte Kulturen   UFO`s & Phänomene   Meditation, Licht, Fortleben

Heilmethoden, -therapien, Wellness   Aus-, Weiterbildung & Organisationen

Esoterisch-spirituelle Lexika   Lexikon der Parapsychologie   Lexikon der Esoterik