| Hexenwesen, Satanismus, schwarze Magie |
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| Me-My Na-Pa Pe-Qu Ra-Sam San-Sco Sec-Sy Ta-Te Th-Vu WYZ |
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DELLA PORTA, GIAMBATTISTA, 1538-1615 |
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Arzt und Alchemist in Neapel. Bekannt ist sein Werk Magia naturalis 1558, die eine Sammlung von Wundern und Merkwürdigkeiten ist; er beschreibt darin die Camera obscura, die psychoaktive Wirkung von Hexensalben, die er persönlich bei einer alten Hexe studieren konnte. Die Salbe ist eine Paste aus Kinderfett, Eisenhut, Pappelblättern, Fledermausblut, Teufelskirsche und Öl. Nachdem sich die Hexen mit dieser Salbe eingerieben haben, stellten sich bei ihnen erotische Erlebnisse und Phantasien ein. Deshalb ist Della Porta auch der Ansicht, dass der Hexensabbat nur das Produkt einer Sinnesverwirrung ist. Im Prinzip ist das Buch eine Verbindung von Magie und Naturwesen, die als ein Vorläufer der Physik bezeichnet werden kann. In seinem Buch Phytognomica 1583 hat Della Porta eine Signaturlehre entwickelt, die von Paracelsus übernommen wurde. Unter Signaturen versteht man mag. Verbindungen zwischen ähnlichen Dingen bzw. Lebewesen. Diese Übereinstimmungen in der belebten und unbelebten Natur kann man in der Magie und in der Medizin nutzen. |
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