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Hexenwesen, Satanismus, schwarze Magie
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CHALDÄER, auch Magier oder Mathematici genannt

Der ursprüngliche Name der Einwohner von Chaldäa, dem südlichen Landesteil von Mesopotamien, wurde zur Bezeichnung der babylonischen Priester und Schriftgelehrte benutzt. Nachkommen dieser Chaldäer sind wahrscheinlich die Khaliti, die grösste Volksgruppe der Yeziden, die in Ostanatolien wohnen, waren den Zauberpriestern übergeordnet, welche eine Art niedere Magie mit Hilfe der Beschwörungsformeln und magischen Mittel wie Amulette etc. betrieben.
Die Chaldäer dagegen, die in der Astronomie u Astrologie geübt waren, sagten aus dem L der Sterne die Zukunft voraus. Im 7. Jahrhundert trat in Persien die Magier, ein Priester-Clan, in Erscheinung, der seinen Namen von dem Stand der Magier ableitete. Sie waren zunächst Gegner der altpersischen Religion des Zarathustra, weil sie wie die Chaldäer Astrologie und Wahrsagekunst betrieben, die der persischen Religion ursprünglich fremd war. Durch ihre engen Kontakte mit dem persischen Königshof wuchs ihr Einfluss immer mehr, so dass sie bald an der Spitze des gesamten Religionswesens standen.
Wenn ein Perser opfern wollte, benötigte er einen Magier, der ein Lied von der Geburt der Götter vortrug. Besonders kümmerten sich Magier um die öffentlichen Opfer. Die beiden Bezeichnung Chaldäer und Mathematici, die beide als ehrenvoll galten, vermischten sich im Laufe der Zeit und wurden nebeneinander gebraucht.
In der römischen Kaiserzeit änderte sich jedoch das Ansehen der Chaldäer und Mathematici, weil man sie als umherziehende Gaukler betrachtete, die sich ihren Lebensunterhalt durch das Stellen von Horoskopen und Wahrsagen verdienten. Da sie jede die Zukunft durch die Berechnung der Gestirne zu erkunden suchten, wurden sie auch „Mathematici” genannt.
Der römische Kaiser Tiberius versuchte sie vergeblich aus Italien zu vertreiben.


 

 

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