| Hexenwesen, Satanismus, schwarze Magie |
| Aa-Am An-Az Ba-Be Bh-Bu C D E F G Ha-Hex Hex-Hy Ib-Ki Kl-Lu Ma |
| Me-My Na-Pa Pe-Qu Ra-Sam San-Sco Sec-Sy Ta-Te Th-Vu WYZ |
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BESCHWÖRUNGSFORMELN |
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Um eine Beschwörung erfolgreich durchzuführen, muss der Magier die im Ritual vorgeschriebenen Texte und stereotypen Redewendungen benutzen. Die Beschwörungsformeln weisen einen gleichförmigen Aufbau auf, der schon bei altorientalischen Beschwörungsformeln benutzt wurde. Zuerst werden die zu beschwörenden Dämonen genannt, dann wird ihre Machtsphäre angegeben und ihre Wirkung geschildert. Hierauf folgt der Wunsch oder Befehl, dass sie einen Auftrag ausführen oder vor einem Schaden schützen sollen. Damit diese Beschwörungsformeln für einen Aussenstehenden und Nichteingeweihten unverständlich sind, werden Wörter aus fremden Sprachen, deren äussere Form noch verändert wird oder Kunstsprachen eingeflochten. Die Griechen benutzen in ihren Zauberbüchern ägyptische Wörter. Im mittelalterlichen und neuzeitlichen Okkultismus entlehnte man derartige Wörter aus dem Hebräischen, die aber zusätzlich noch verändert wurden. Eine reine Kunstsprache ist die sog. henochische Sprache, die John Dee für seine Beschwörungen erfand. Wiederentdeckt wurde diese Zaubersprache durch Meister Crowley. |
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