| Hexenwesen, Satanismus, schwarze Magie |
| Aa-Am An-Az Ba-Be Bh-Bu C D E F G Ha-Hex Hex-Hy Ib-Ki Kl-Lu Ma |
| Me-My Na-Pa Pe-Qu Ra-Sam San-Sco Sec-Sy Ta-Te Th-Vu WYZ |
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BAUDELAIRE, CHARLES, 1821-1867 |
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Französischer Dichter der Schwarzen Romantik, der engen Kontakt zu satanischen Kreisen pflegte. So z. B. zu dem Club der Haschischins, der sich Mitte der 40er Jahre in Paris etabliert hatte. Die Litaneien des Satans in Les Fleurs du Mal 1857 sind ein Zeugnis seiner intimen Kenntnis des Satanismus. Für ihn ist der Satan eine Realität, der wie Gott jederzeit seine Rechte gegenüber dem Menschen geltend machen kann. In einer Art Urwahl kann sich der Mensch für Gott oder Satan entscheiden. Wenn er den Satan wählt, erkennt er auch das Gute an, denn das Böse verdankt seine Existenz dem Guten, gegen das es gerichtet ist. Der Satanismus ist eine negative Verherrlichung Gottes. Der Satan steht für ihn über Gott, weil er trotz seines Sturzes nicht seinen Stolz verloren hat. Er ist deshalb für alle Menschen, die in der christliche Gesellschaft Schaden erlitten haben, eine Quelle der Tröstung. |
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