| Hexenwesen, Satanismus, schwarze Magie |
| Aa-Am An-Az Ba-Be Bh-Bu C D E F G Ha-Hex Hex-Hy Ib-Ki Kl-Lu Ma |
| Me-My Na-Pa Pe-Qu Ra-Sam San-Sco Sec-Sy Ta-Te Th-Vu WYZ |
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AUGUSTINUS, 352.430 nach Christus |
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Afrikanischer Bischof und
einflussreicher Kirchenlehrer, der in seinen Hauptschriften De civitate Dei,
De divinatione daemonum und De doctrina Christiana die Grundlage für die
mittelalterliche Vorstellungen über Dämonen, Engel, Hölle und Hexenglauben
legte. Geprägt wurde sein Denken durch die Auseinandersetzung mit dem
Manichäismus und die Übernahme von Gedankengut des Neuplatonismus. Seine
entschiedene Ablehnung des Manichäismus führte ihn zu der Bestimmung des
Bösen als Abwesenheit des Guten. Demnach ist der Satan kein widergöttliches
Prinzip, sondern verdankt seine Existenz Gott. Nur mit Gottes Erlaubnis ist
es dem Satan möglich, seine Untaten zu vollbringen. Die Lehren der
Neuplatoniker von den Dämonen wurden von Augustinus christianisiert. Die
Dämonen sind aus der Sicht von Augustinus reale Wesen, die er mit den
gefallenen Engeln gleichsetzte. Die Beschreibung ihrer Gestalt und
Fähigkeiten übernimmt er aus neuplatonischen Quellen. Wie die menschliche
Sprache als Zeichensystem Kommunikation ermöglicht, gibt es bestimmte
magische Mittel, Zeichen, Gebärden etc., durch die man mit den Dämonen
Kontakt aufnehmen und sich mit ihnen wie durch einen Pakt verbünden kann. |
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