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Hexenwesen, Satanismus, schwarze Magie
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ANGRIFF, MAGISCHER

Er wird in der Schwarzen Magie praktiziert, um einem anderen Menschen Schaden zuzufügen. Dies kann bis hin zum magischen Töten gehen, was aber keineswegs als ein Angriff auf den physischen Körper missverstanden werden darf. Der Schwarzmagier will das eigentliche Wesen eines Menschen, sprich: den Astralleib, vernichten bzw. töten. Bekannt ist die Auseinandersetzung zwischen Guaita und Boullan, der zum mag. Tod verurteilt wurde. Auch in der Kahunamagie, die von den Priestern und Magiern der Polynesier praktiziert wird, soll es magische Angriffe geben. Um einem Menschen Schaden zuzufügen oder ihn zu töten, muss man sich von ihm zunächst persönliche Gegenstände beschaffen. Auf die Bitte des Magiers hin ergreift dann ein Dämon von dem Körper seines Opfers Besitz und zerstört seine Energien. Bei den afrikanischen Völkern ist der Glaube weit verbreitet, dass es eine geheimnisvolle Kraft gebe, die jedem Lebewesen eigen sei und nach seinem Tod weiterbestehe. Diese Kraft kann als Träger von Hass, Rache, aber auch Gerechtigkeit von einer willensstarken Persönlichkeit ausgesandt werden, um einem anderen Menschen Unglück, Krankheit oder Tod zu bringen. Vor dieser geheimnisvollen Macht kann man sich nur durch Sühneopfer, Reinigung und entsprechende Praktiken schützen. Meistens wird diese Schwarze Magie von den Medizinmännern vollzogen, die über das Wissen verfügen, wie sie sich vor dem Geist eines auf diese Weise geschädigten oder getöteten Menschen schützen können.
Für Schadenszauber, der mit Hilfe von bösen Geistern ausgeübt wird, ist ein Fetisch, d. h. ein Gegenstand, den das Opfer berührt hat, erforderlich. Meistens benutzt man hierfür Nagelabschnitte, Haare oder Exkremente, die mit mag. Kräutern vermischt werden und zu kleinen Figuren geformt werden. Der Medizinmann beschwört dieses Zauberbild mit Sprüchen und durch Handauflegen.
Wenn er Teile dieses Zauberbildes beschädigt, erleidet das Opfer die gleichen Verletzungen. Diese Form der Magie lebt auch in dem aus Afrika stammenden Voodoo-Kult weiter. Wie sich Menschen in der modernen westlichen Welt vor magischen Angriffen schützen können, beschreibt z. B. Dion Fortune, eine Angehörige des Golden Dawn-Ordens in ihrem Buch Psychic Self Defence.


 

 

 

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