eso-shopping Partnerprogramm
 
Web sphinx-suche.de
Moviestreaming, filmdownloads etc..  Bücher
Religionen
A-Ani   Ant-Az   B-Bo  Br-C   D-Ep  Er-Fe   Fr-Gl   Gn-Gz   H-He   He-Hz   IJ   K
 L-Men  Mes-N   OPQ   R  S-Schu   Schu-Sz  Ta-Ti   To-Tz   U-Z
 

Religionsdialog - Geschichte

Beziehungen zu den ausserbiblischen Religionen der Umwelt finden sich im Neuen Testament in verschiedener Hinsicht. In den Briefen der Apostel werden zentrale fremdreligiöse und philosophische Begriffe aufgenommen und finden Verwendung zur Auslegung des Christusgeschehens (Neuplatonismus und Stoa). Im Johannesevangelium ist es der universale, in der griechischen Tradition vorgeprägte Logos-Begriff, der zur Beschreibung der Präexistenz Jesu Christi verwendet wird. Die klassische Stelle für ein bezugsvolles Eingehen auf die vor- und ausserchristliche religiöse Glaubenswelt findet sich in der Areopagrede des Apostels Paulus in Apg 17. Paulus nimmt auf die Verehrung eines unbekannten Gottes unter den Athenern Bezug und knüpft daran die Verkündigung des Schöpferwirkens Gottes als Vater der Menschheit an. Auf diesem Hintergrund eines „interreligiösen Dialogs" gewinnt die christliche Botschaft ihre jeweils spezifischen Konturen. Besonderes Gewicht kommt im Neuen Testament dem Dialog mit dem Judentum zu. Sowohl in den Evangelien als auch in der apostolischen Briefliteratur erscheint das Christusgeschehen als Erfüllung alttestamentlicher Weissagungen. Im „Dialog" mit dem Judentum wird durch Bezug auf die vorangegangene Geschichte der Offenbarung auf diese Weise die Brücke zum Christusereignis geschlagen.
Eine dialogoffene Haltung zeigen die Apologeten der frühen Kirche. In Begegnung und Auseinandersetzung mit den Vertretern der ausserchristlichen Welt gehen sie auf Einwände und Vorwürfe gegenüber dem Christentum ein. Die Apologeten haben „bestimmte Denkformen und Anschauungen für immer in der Theologie heimisch gemacht".
Die Vorstellung eines Dialogs zwischen Vertretern verschiedener Religionen findet sich zum erstenmal thematisch bei Nikolaus v. Kues (1401-1464). In seinem Werk „De pace fidei" lässt er in einem himmlischen Dialog die Frage nach der Wahrheit stellen. Für ihn ist ein allg. Friede zwischen den Anhängern verschiedener Religionen deshalb möglich, weil alle Religionen „quaedam locutiones verbi Dei sive rationis aeternae" sind. Von ihm stammt auch eine erste Beschäftigung mit dem Koran („Widerlegung des Alkoran", 1464), in dem er die Botschaft des Propheten Muhammad als Vorstufe für ein universal verstandenes Christentum würdigt. Mit der genaueren Kenntnis der ausserchristlichen Religionen im 18. und 19. Jahrhundert gewinnt auch das theologische und das philosophische Interesse an einer Beschäftigung mit ihnen an Gewicht.
 


 

 

Hauptseite

Studienlehrgang über Träume und Traumdeutung

Beste Bücher online einkaufen

Beste Internetadressen   Multimedia   Kunst   Zukunftsdeutung & Astrologie   Esoterik & New Age   Traumdeutung

Magie & Märchen & Mystik   Grenzwissenschaften   Hexenwesen   Dunkles im Netz   Parapsychologie & Okkultismus etc.

         Religion & Spiritualität   Alte Kulturen   UFO`s & Phänomene   Meditation, Licht, Fortleben

Heilmethoden, -therapien, Wellness   Aus-, Weiterbildung & Organisationen

Esoterisch-spirituelle Lexika   Lexikon der Parapsychologie   Lexikon der Esoterik