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Kult/Gottesverehrung im biblischen Umfeld |
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Weder das AT noch das NT
haben einen Gesamtbegriff für Kult. Die einschlägigen, aus dem Hellenismus,
insbesondere aus der Septuaginta, übernommenen Wortgruppen werden nur von
heidnischen Kulten gebraucht oder aber, wie auch schon im Hellenismus und in
der Septuaginta, fast nur im allg. rel. oder ethischen Sinn verstanden. Für
den Kult ausserhalb Israels gilt, dass er der Gottheit erwiesen wird, um sich
de ren helfende Nähe und damit heiles ben zu sichern. Die Sinnmitte der ku
schen Feier ist die Erscheinung der heit VEpiphanie). Um sie herbeizuf sen,
muss die K.-Gemeinde festgele: Worte und Handlungen vollziehen. bedarf dazu
des bevollmächtigten Mi lern, des Priesters. Die kultische Bege nung ist
dabei gebunden an den rech - Ort und die rechte Zeit. Nur wenn überlieferten
Regeln und Riten eingeht ten werden, erreicht der K. sein Ziel. AT verwendet
für die kultische Beg - nung zwischen Gott und seinem Volk .
zeichnenderweise Ausdrücke, die um • Begriff des Dienstes (leitourgia) kreis
Liturgie bezeichnet in den griech. St, • staaten zunächst unbezahlte
Dienste, .. in Athen seit dem 5.14..1h. Spend wohlhabender Bürger, später au
Steuern für das Gemeinwesen. Die w verbreitete Deutung „Dienst des Volk-'
trifft also nicht zu, was auch für Sept ginta, NT und christl. Tradition
gilt. • dem 4. Jh. steht die Wortgruppe für Di ste vieler Art, seit etwa 200
auch für k tische. In der Septuaginta steht Litu stets für hebr. 'aboda
(Opfer), währ das kultische Tun des Volkes meist Verehrung bezeichnet wird.
Der atl. K. Heilshandeln Gottes und kann dah nicht auf menschliche, sondern
nur a göttliche Initiative erfolgen. Dieses sichtbare Riten gebundene
Heilshande hat „sakramentalen" Charakter, am de lichsten im Passah. Ziel des
K. ist • Schaffung des hl. Volkes Gottes, wesh es im AT auch keinen K. ohne
K.- meinde gibt. Die prophetische K.-Kri richtet sich nicht gegen den K. als
s chen, sondern gegen eine Trennung v K. und einem diesem entsprechend
sittlichen Leben. |
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