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Heilige Schrift(en) der Advaita-Vedanta |
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Inspirierte Grundtexte
sind (ausgewählte) Upanisaden, die Bhagavadgita und die Brahmasutren des
Badarayana (ca. 4. Jahrhundert) welche selbst eine Zusammenfassung der Lehre der Upanisaden zu sein beanspruchen. Auf diesen Texten basieren die
in Form von
Kommentaren (bhasya) zu den Sutren, der Gita und wichtigen Upanisaden
verfassten theoretischen Schriften Sankaras, die ihrerseits für die Schule
Advaita-Vedanta zu autoritativen Text werden. Von der Tradition werden
zahlreiche weitere Texte dem Sankara zugeschrieben, viele davon zu Unrecht.
Sankara selbst wird als Inkarnation Sivas aufgefasst. In seiner Lehre geht
Sankara von der monistischen Deutung der Brahmasutras durch Gaudapada (7.
Jh.?) aus und vertritt einen „reinen" Monismus (kevaladvaita), der die
Existenz der Vielheit als Produkt der Maya charakterisiert, welche wie ein
Traum verschwindet, sobald wir das einzig unveränderliche Sein, das Brahman
durch intuitive Schau erkennen. Aus Sankaras Schule sind zahlreiche grosse
Gelehrte und eine grosse literarische Produktionen hervorgegangen |
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