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Gnosis/Gnostizismus - Fortdauer und Parallelen |
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Paulikianer (7./9. Jh.),
Bogomilen (10. bis 11. Jh.) und Katharer (1150/1300) gelten wegen ihrer
Lehren als Nachfahren des Gnostizismus bzw. Manichäismus; an direkten
historischen Verbindungen ist eher zu zweifeln. Nur entfernte Ähnlichkeiten
oder Konvergenzen des Denkansatzes, nicht historische Abhängigkeiten
bestehen zwischen Erscheinungen des Gnostizismus und des indischen
Religionskreises. Verglichen werden Gnostizismus und „Erkenntnispfad"
(=Denken der Upanishaden und bestimmter Richtungen des Jinismus und
Buddhismus), speziell ptolemäisches System und kashmirische
Wiedererkennungslehre, Manichäismus und Jinismus, Marcionismus und
Buddhismus. Des letzteren Drei-Leiber-Lehre wird neben die valentinianische
Christologie gehalten, der Umschlag von Selbst- zu Fremderlösung im Co
Hermeticum neben den Umschlag Selbsterlösung im älteren Amida-Buddhismus
(III 2; 2.3), ein Salvator-salvandus neben einem Bodhisattva, die Schöpfung
aus Nichts (Plane) im EvVer aus Nag Hammadi neben die Entstehung von
Ich-Selbst und Welt-Selbst (aufgrund der Substantisierung der fünf Ergreifens-
oder Ahnungsgruppen, Überschreiten negativer Theologie in Spätantike (so in
TracTrip, Allog), die Diskursivität hinter sich lassende Intuition neben die
Erleuchtung im Zen, u. a. |
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