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Anthroposophie - Gründung |
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Die Anthroposophie (=
„Weisheit über den Menschen") wurde von R. Steiner (1861-1925) am Anfang des
20. Jh. entwickelt. Steiner studierte Naturwissenschaften, daneben
beschäftigte er sich mit Goethes naturwissenschaftlichen Schriften.
Einflüsse von: Ch. Darwin und E. Haeckel (Monismus, Entwicklungsgedanke);
Entwicklung einer „Philosophie der Freiheit" (1894). 1902-1913
Generalsekretär der deutschen Sektion der Theosophischen Gesellschaft
(Theosophie). In diese Zeit fällt die Auffassung grundlegender
anthroposophischer Schriften: „Das Christentum als mystische Tatsache"
(1902), „Theosophie" (1904), „Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren
Welten?" (1904/05 „Aus der Akasha-Chronik" (1904/05 „Die Geheimwissenschaft
im Umriss (1910); 1912/13 Trennung von der Theosophischen Gesellschaft wegen
deren starker Hinwendung zum Hinduismus (Verehrung des Hinduknaben
Krishnamurti). 1919 Gründung der ersten Waldorfschule in Stuttgart sowie
einer „Bewegung für soziale Dreigliederung". Danach Eröffnung der „Freien
Hochschule für Geisteswissenschaft" Dornach (Schweiz). In den Folgejahren
Grundlegung der anthroposophische Medizin sowie des biologisch-dynamischen
Landbaus, der Heilpädagogik uund der religiösen Erneuerung
(„Christengemeinschaft"). Gemeinsam mit seiner Frau Marie (geb. v. Sivers)
Begründung der Eurythmie. Zahlreiche Vortragsreisen in Europa. 1925 starb
Steiner in Dornach. |
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