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ZOSIMOS |
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Alchemist des 4.
Jahrhunderts, der in Alexandria wirkte und wahrscheinlich mit dem von Suidas
genannten Zosimos von Panopolis identisch ist. Seine im Mittelalter
hochgeschätzten Schriften, zusammen mit jenen des Pseudo-Demokritos als die
ältesten alchemistischen Texte bezeichnet, führen die Alchemie auf die von
den »filii Dei« verratenen Geheimnisse zurück, den Namen Alchemie auf einen
mythischen »Chemes«. Da Zosimos auf ägyptischen Boden wirkt, widmet er sein
Buch dem Imhotep. Es enthält Geistesgut des Neuplatonismus und der Gnosis,
vorwiegend in Schilderungen von Traumvisionen eingekleidet. Laut Nowotny ist
bei Zosimos die Vierheit, auch als »unsere Magnesia« bezeichnet, »der
schwarze Rabe«, aus Kupfer, Blei, Zinn und Eisen gebildet. Diese Metalle
sind aus dem Blei entstanden. Sie sind in dieser Reihenfolge den Planeten
Venus, Saturn, Zinn und Mars zugeordnet. »Durch Einwirkungen von Mercurius
entsteht aus der Magnesia Silber oder Gold... Zosimos spricht von der
Befreiung der Pneumata aus den Somata«. |
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