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PSELLOS, Michael Konstantinos, d. J. (1018-78) |
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Ein byzantinischer
Polyhistor, Staatsmann und Schriftsteller, unter anderem auch Dämonologe,
Verfasser der Schrift »Peri energeias daimonon«, diese wurzelt in der
Tradition orientalischer Klöster und beruft sich zum Teil auf einen
mesopotamischen Mönch namens Markos. Psellos zählt sechs Klassen von Dämonen
auf: Feuerdämonen, Luftdämonen, Erd- und Wasserdämonen, unterirdische und
»lichtscheue« Dämonen. Die erstgenannten sind ihrer Natur nach den
Elementargeistern des Mittelalters Volksglaubens verwandt, während
Besessenheit durch die letztgenannten zum Wahnsinn führt. Zwar sind sie an
sich geschlechtslos, können sich aber zum Schein in männliche oder weibliche
Gestalt zeigen. Da sie sehr furchtsam sind, kann man sie nicht nur durch
Gebete und heiligen Formeln, sondern auch durch das Schwingen blanker Waffen
abwehren. A. Harless bezeichnet 1858 diese Schrift als einen »Mansch aus
verschiedensten Meinungen und Abergläubigkeiten, in welchem Schrift und
Heidenthum, Kirchenväter und Vorsteher 'fremder Superstitionen', spätere
Volksvorstellungen und antike Schulmeinungen rundum gehen«. In der
Renaissance war dieses Buch des Psellos weit verbreitet. »De operatione
daemonum« ed. cum notis J. F. Boissonade, Nürnberg 1838, wird hier die
Lehrmeinung der thrakischen Sekte der Euchiten beschrieben, »eine
einfacherer Vorstufedeseigentl. Bogumilismus«. 0herden Traktat »peri lithon
dynameon. |
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