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PORTA, Cavaliere Giambattista della, 1538 oder 1540-1615 |
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Universalgelehrter der
Renaissance, dessen Weltbild teils magisch, teils in modernem Sinne
wissenschaftlich bestimmt war. Bekannt wurden seine optischen Experimente,
etwa das Einfügen eine Linse in die Öffnung der »camera obscura«, weswegen
Porta »der Vater der Fotografie« genannt wurde, des weiteren seine
naturkundlichen Sammlungen, die wahrscheinl. A. Kircher zu dessen berühmten
Kollektionen anregten. »Er halff viel zur Aufrichtung der Academie Degli
Otiosi, und hatte eine andere in seinem Hause, welche die Academie
de'Secreti genennet wurde, in welche man keine andere nahm, als allein
solche, welche etwas neues in natürlichen Dingen entdeckt hatten. Allein der
Päpstliche Hof verboth der letztern ihre Zusammenkünffte, weil deren
Mitglieder, dem Vorgeben nach, unerlaubte Künste und Studien trieben. Porta
gehorchte auch diesem Befehl gar willig; ward aber dennoch von den grösten
Gelehrten seiner Zeit, und insonderheit von Ausländern täglich in seinem
Hause besucht«, nach Zedlers Lexikon. |
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