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PAPUS |
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Pseudonym eines französischen Okkultisten und Esoterikers, 1865-1916, eigentlich Doktor Gerard A. V. Encausse. Der aus der Gascogne stammende Arzt wandte sich bald dem Studium magischer Bücher zu und veröffentlichte selbst eine Reihe von Werken, die seinerzeit viel Beachtung fanden. Papus leitete den von de Guaita gegründeten Martinisten-Orden, gab die Monatsschrift »L'lnitiation« heraus und wird vielfach als Lehrer von Eliphas Levi bezeichnet, obwohl dieser im Todesjahr von Papus erst 10 Jahre alt war. Papus weilte mehrmals in Petersburg und gründete dort eine Martinistenloge, der auch der Zar angehörte. Zu seinen bekanntesten, im heutigen Sinne oftmals kurios wirkenden Büchern spiegeln sich alle Eigenschaften des neueren französischen Okkultismus deutlich wider: Belesenheit, das Suchen nach Gefühlstiefe, unkritische Grundhaltung, Synkretismus. |
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