|
NASHORNBECHER |
|
Gefässe aus dem Horn des indischen Panzernashorns, werden schon in dem Werk »Indica« des Ktesias im 5. Jahrhundert vor Christus erwähnt. Es handelt sich bei der aus China und Indien stammende Sitte, aus Rhinozeros-Horn Pokale herzustellen, hauptsächlich darum, dass dem Volksglauben nach in derartige Gefässe gegossene Gifte sofort aufschäumen und dadurch leicht erkannt werden können. Auch sollen Heilmittel durch den Genuss aus dem Nashornbecher besser wirken können. In den »Kunst- und Raritätenkabinetten« der Renaissance findet man nicht selten aus China stammende Nashornbecher der Ming-Periode, von europäischen Goldschmieden kunstvoll gefasst und montiert. Auf diesem Gebiet waren vor allem die Werkstätten um den Hof von Kaiser Rudolf Il. tätig. In Zedlers Lexikon heisst es, das »Nasenhorn« enthalte viel flüchtiges Salz, und »Die Kräffte der Hörner kommen mit dem Einhorn überein, welchem sie zuweilen auch substituiret und an dessen Stelle gebrauchet werden... So werden auch Becher und Schalen aus diesen Hörnern gedrehet, dergleichen Worm in seinem Mus. eine beschrieben, darinne lassen einige den Wein stehen, den sie trincken wollen, und suchen sich damit vor allem Giffte zu bewahren, wozu doch der Glaube das beste tun muss.« |
Studienlehrgang über Träume und Traumdeutung
Beste Internetadressen Multimedia Kunst Zukunftsdeutung & Astrologie Esoterik & New Age Traumdeutung
Magie & Märchen & Mystik Grenzwissenschaften Hexenwesen Dunkles im Netz Parapsychologie & Okkultismus etc.
Religion & Spiritualität Alte Kulturen UFO`s & Phänomene Meditation, Licht, Fortleben
Heilmethoden, -therapien, Wellness Aus-, Weiterbildung & Organisationen
Esoterisch-spirituelle Lexika Lexikon der Parapsychologie Lexikon der Esoterik