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LEVI, Eliphas |
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Pseudonym des französischen Schriftstellers Alphonse Louis Constant, befasste sich in phantastisch-unorthodoxer Weise mit Kabbalistik und Magie und verfasste eine Reihe von Büchern wie »Histoire de la Magie«, »Dogme et Rituel de la Haute Magie« und »La Clef des Grands Mysteres«, wobei ihm Hinweise auf seine eigene Rolle als Magier vorübergehend Haft im Gefängnis eintrugen. Er war bestrebt, antiken Okkultismus, die Wissenschaft des 19. Jahrhunderts und die Religion auf seine Weise zu verschmelzen. Seligmann nennt 1958 die Bücher von Levi »buntscheckig«, bezeichnet den Autor aber dennoch als »den grossen Okkultisten des letzten Jahrhunderts«. Levi schrieb unter anderem über die kabbalistische Deutung des Tarockspiels. Er war 1861 Mitglied der französischen Freimaurer-Loge »La Rose du Parfait Silence«, trat aber infolge der abfälligen Kritik eines seiner Vorträge bald wieder aus. Mehrere Neudrucke und Neuausgaben: The key of the mysteries, London 1959; Transcendental Magic, London 1964; Der Schlüssel zu den grossen Mysterien etc., 1966. Vgl. H. R. Laarss, Eliphas Levi, 1922. Gute bio-bibliographische Darstellung von Agnes und Reinhold Klein in »Eliphas Levi: Einweihungsbriefe in die Hohe Magie und Zahlenmystik. Briefe an Baron Spedalieri 1816-1863«, Schwarzenburg 1980. Es handelt sich um die deutsche Ausgabe von »Cours de Philosophie Occulte«, Paris 1932, 1977. Deutsche Ausgabe von »Le Clef«: »Der Schlüssel zu den grossen Mysterien nach Henoch, Abraham, Hermes Trismegistos und Salomon«, übersetzt und komm. von Fritz Werle, Interlaken 1981. » Levi behauptete 3 grundlegende 'Gesetze' der Magie: 1. Das Gesetz der Willenskraft... 2. Das Gesetz vom astralen Licht dem Weltäther vergleichbar ist es eine feinstoffliche Substanz, die das Universum erfüllt und motorische Wirkungen weiterleitet. 3. das Gesetz der Korrespondenz. Der Mensch ist ein 'magischer Spiegel des Universums'; jedes Objekt, jeder Faktor, hat seine Repräsentanz, Entsprechung, im Menschen«, so W. F. Bonin im »Lexikon der Parapsychologie«, Zürich 1978. |
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