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KOBOLDE |
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Hausgeister, besonders
neckende »Poltergeister«. Der Name wird abgeleitet von Koben und walten,
also »Der im Holzgemach Waltende«. Im Volksglauben werden die Kobolde dem
Bereich der Elementargeister zugerechnet und meist als klein, hässlich und
rot gekleidet beschrieben. In Zedlers Lexikon heisst es, dass der »Kobolt«
in Häusern oder Ställen wohne und dort sein Wesen bei Tag treibe wie die
Gespenster bei Nacht, »und entweder nützliche Dienste thue, oder allerley
Schabernack und Verdruss darinnen anrichte, je nachdem ihm von denen
Einwohnern, Knechten und Mägden gut oder schlimm begegnet werde. Ja es ist
unter dem Gesinde ein bekanntes Sprichwort: den Kobolt haben, welches von
Mägden gesaget wird, die so hurtig und geschwinde sich in ihrer Arbeit
bezeigen, dass man solches ohne Beihülffe eines Geistes sich nicht einbilden
kan.« |
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