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INDICULUS superstitionum et paganiarum |
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Eine aus dem frühen Mittelalter stammende Sammlung von Stichworten über die zum Christentum zu bekehrenden Heiden in Mittel- und Westeuropa mit ihren abergläubischen Gebräuchen wie Zauberhandlungen, Divinationen, magisch-kulturelle Sitten wie Umpflügung eines Dorfes als »Regung« usw. Die stichwortartig geschriebene Quelle, die aus dem 8.Jahrhundert stammen dürfte, besteht aus nur 30 Sätzen, die man früher als Titelsammlungen von einschlägigen Traktaten betrachtete, heute jedoch eher als einen »Katalog für die missionierenden Kleriker ansieht, da es sich um einen Anzeiger` heidnischen Aberglaubens, magischer Riten und Anschauungen handelt«. |
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