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CHAOS |
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In den alchemistischen Texten nicht selten anzutreffende Bezeichnung der materia prima im weiteren Sinne, auch jener Urmaterie, aus der sich durch das göttliche Schöpferwort, Fiat die Welt bildete. Das Chaos wird im »Opus magsco-cabbalisticum« von Welling als »schleimlichtes, schweflichtes Saltz Wasser« beschrieben, also als Gemenge der 3 noch nicht ausgesonderten Elemente sal, sulphur und mercurius, in Texten der Rosenkreuzer des 18.Jahrhunderts als Ei aus Feuer und Wasser . Der englische Hermetiker George Starkey beschreibt das uranfängliche Chaos, aus dem sich die Welt und unter besonders günstigen Umständen auch das Gold bildeten, als »a moist vapour, raised by the action of the central fire in the bowels of the earth«; daraus dürfte Helmont den Ausdruck »Gas« abgeleitet haben. Im 17. und 18.Jahrhundert war Chaos auch eine Bezeichnung für verschiedene Medikamente, so etwa »Chaos magnum Poterii«, ein Quecksilberpräparat. Meist jedoch steht der Name für »Materie in statu nascendi«. |
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