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Alchemie, Geheimlehren, Mantik, Sterndeutung, Zauberkunst
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AVICENNA, eigentlich Abu Ali al Hosain ibn` Abdallah ibn Sina, geboren um 980 in der Provinz Buchara, gestorben 1037 zu Hamadän

Bedeutender persisch-arabischer Philosoph und Enzyklopädist, vor allem auf dem Gebiet der Heilkunst, Leibarzt mehrerer persischer Fürsten, führend tätig, gilt in der Philosophie als der eigentliche Vermittler griechischen Denkens an den Orient. Sein System ist eine Art Aristotelismus auf der Grundlage des Neuplatonismus.
Dennoch war Avicenna weitgehend rational eingestellt, was sich in seiner grossen Enzyklopädie »Kitäb a§-sifä«, Buch der Genesung, auch dann auswirkt, wenn er über die Macht der Gestirne oder Talismane als reine Auswirkungen wunderbarer Naturkräfte spricht. Der ihm zugeschriebene Traktat »De anima in alchimiae« ist spurios. Diese Abhandlung wurde im Mittelalter häufiger zitiert als die Werke des Geber und geht von der Realität der Transmutation der Metalle aus. In seiner Enzyklopädie schreibt Avicenna lediglich, dass die Metalle aus dem sulphur und mercurius im Sinne der Zwei-Element-Lehre des Geber bestehen, dass scheinbare Verwandlungen jedoch nur als Färbungen bezeichnet werden könnten. Hingegen ist Avicenna von der Darstellbarkeit des Elixiers überzeugt.

 

 

 

 

 

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