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AURUMNOSTRUM |
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Das heisst unser Gold,
das durch Transmutation aus unedlen Metallen erzeugt wurde, gleichzeitig ein
Symbol für den geläuterten Menschen. Ein oft zitiertes Motto lautet: a.n.
non est aurum vulgi, das heisst unser Gold ist nicht das Gold der Menge.
Damit wird einerseits auf die alchemistische Esoterik angespielt,
andererseits auch auf die in manchen Schriften erwähnten Unterschiede
zwischen dem mineralischen Gold und jenem, das durch Projektion entstanden
sein soll. So schreibt etwa Flamel, das durch seine Kunst gewonnene Gold
wäre besser als das »gewöhnliche Gold, nämlich weicher und geschmeidiger«.
Arnaldus Villanovanus meint in »De Vinis«, das Gold der Alchemisten besässe
nicht die geheimen Kräfte, die dem natürlichen Gold innewohnen. Das
alchemistische Gold sei daher für die Heilmittelherstellung nicht geeignet;
in Zedlers Lexikon, heisst es: »Das durch Kunst nemlich den Stein der Weisen
zubereitete Philosophische Gold soll röther und feiner seyn, als das
natürliche. Es ist aber dessen so wenig vorhanden, dass man die genugsame
Probe davon schwerlich haben kann«. Lehmann, 1908, deutet derartige
Äusserungen als Hinweis darauf, dass die Alchemisten »goldähnliche
Metallmischungen« erzielten, die nur wenig echtes Gold enthielten. »So hat
das Münzkabinett in Wien, im Kunsthistorischem Museum, noch eine Medaille
von alchimistischem Gold; das spezifische Gewicht beträgt aber nur 12,6 und
das des Goldes 19,3. Es ist also kein echtes Gold. |
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