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ALP, ALB, Drud, Nachtmahr, Nachtmännlein, Schröterlein |
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Wurde mit den antiken Vorstellungen von Incubus und Succubus in Verbindung gebracht. Bis in die neuere Zeit hielt sich der Glaube, der Alptraum würde von einem dämonischen Wesen erzeugt: so etwa bei Bodin. Als Amulette dagegen verwendete man Korallenäste, den Chrysolith, Smaragd, Achat und Jaspis, ebenso den Wolfszahn, oder man verwendete als Bettdecke ein Wolfs- oder Eselsfell. Der Drudenfuss, das Pentagramm, sollte das Eindringen dämonischer Wesen in das Schlafgemach verhindern. Er wurde daher bis in die neuere Zeit häufig auf den Türbalken gezeichnet. Erst im 18.Jahrhundert wurden die dem Alp ähnlichen Erscheinungen physiologisch erklärt, so etwa in J. S. Halles »Zauberkräften der Natur.« »In den finstern Zeiten des Aberglaubens, und noch jetzt in den Gehirnen des niedrigen Volkes, hielt man diese Erscheinung für eine Einquartierung böser Geister ... (jedoch) nach dem Resultate der Beobachtung entsteht der Alp von einem Krampfe der Muskeln, der entweder Folge oder Ursache eines schreckhaften Traumes war. Veranlassungen dazu sind die zu niedrige Lage des Kopfes, die Überladung des Magens, hitzige, gewürzhafte, geistige Getränke« usw.. In ähnlicher Weise enthält das Lexikon von Zedler den Hinweis auf Beklemmungsgefühle als Ursache des »Alpdrückens«. |
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