eso-shopping Partnerprogramm
 
Web sphinx-suche.de
Moviestreaming, filmdownloads etc..  Bücher
Alchemie, Geheimlehren, Mantik, Sterndeutung, Zauberkunst
A   BC   DEF   GH   IJK   LM   NOPQR   S   TUVWZ
 

ALBERTUS MAGNUS

Albert der Grosse; eigentlich Albrecht Graf von Bollstädt, »Doctor Universalis«, geb. in Lauingen in Schwaben 1193, gestorben in Köln 1280, gilt als der grösste Gelehrte des Mittelalters und wurde 1931 heiliggesprochen. Albertus Magnus wirkte als Philosoph, Naturforscher und Theologe. Nach Studien in Padua trat er dem Dominikanerorden bei, lehrte 1228-45 in Köln, Hildesheim, Freiburg, Regensburg und Strassburg, von 1245-48 in Paris und ab 1248 am Studium generale der neugegründeten Dominikaner-Universität in Köln. Sein grosser Schüler war Thomas von Aquino. Albertus bemühte sich, die aristotelische Philosophie unter Berücksichtigung der arabischen Kommentare systematisch wiederherzustellen und sie im Sinne der kirchlichen Dogmatik auszubauen. Doch auch der Neuplatonismus übte auf dieses System als »Unterströmung« Einflüsse aus. Auf dem Gebiet der Naturwissenschaft bereicherte Albertus besonders die Zoologie und Botanik durch originale Beobachtungen. Seine Volkstümlichkeit äussert sich in zahlreichen Legenden, in welchen Albertus als kunstreicher Magier auftritt. Es wird etwa erzählt, er habe am Dreikönigstag des Jahres 1248, mitten im Winter, für König Wilhelm 11. durch Zauberkunst einen blühenden Garten und frische Früchte erscheinen lassen. Oft wird auch erzählt, Albertus habe einen »künstlichen Menschen« gebaut, den jedoch schliesslich der heilige Thomas von Aquino wieder zerschlagen habe. Albertus verfasste eine ungeheure Menge von Schriften, deren Echtheit zum Teil bestritten wird. Zweifellos stammt von ihm nur die grosse Synthese »Compendium theologicae veritatis«, als fraglich bezeichnet werden »Liber secretorum Alberti Magni de virtutes herbarum«, »Historia naturalis«, »De rebus metallicis et mineralibus« und »De secretis mulierum et virorum«. Darin wird unter anderem die Ansicht vertreten, jeder der Planeten regiere einen Monat lang das Kind im Mutterleibe, für Missgeburten seien ungünstige Konstellationen verantwortlich, und jede der himmlischen Sphären verleihe dem Kind schon vor dessen Geburt bestimmte Eigenschaften.
Ein »Speculum astronomiae« wurde zeitweilig Roger Bacon zugeschrieben, doch weist es L. Thorndike mit guten Gründen dem Albertus Magnus zu, ebenso die erwähnten Werke über die Mineralien, die Kräuter und die »Heimlichkeiten der Frauen und Männer«. Mit dieser Zuschreibung steht Thorndike jedoch isoliert da. In diesen (pseudo?)albertischen Schriften ist uunter anderem viel über die magische Wirkung der Edelsteine die Rede, von der Wirkung der Sterne, jedoch nur sehr selten und andeutungsweise über Alchemie. Die Traktate »Compositum de compositis« und »Libellus de alchemia« werden allgemein als spurios bezeichnet. In letzterem heisst es uunter anderem, der Alchemist müsse verschwiegen sein, zwei oder drei Räume des Hauses ausschliesslich dem Laborieren widmen und für seine Versuche die rechte Stunde wählen. »Er soll in folgender Reihenfolge verfahren: zerreiben, sublimieren, fixieren, lösen, destillieren, koagulieren... Er muss reich genug sein, um seine Ausgaben für diese Arbeiten bestreiten zu können und soll endlich den Kontakt mit Fürsten und Mächtigen meiden«. Die unter dem Namen des Albertus veröffentlichten Zauberbücher haben mit dem doctor universalis naturgemäss nicht das geringste zu tun. Eine revidierte und ergänzte Gesamtausgabe seiner Schriften wurde in 38 Bänden von A. Borgnet herausgegeben, eine neue wird vom Kölner Albertus-Magnus Institut überwacht und enthält unter anderem die Schriften »De bono«, »Super Isaiam« und »Quaestiones super De animalibus«. Trithemius sagt, dass dieser »frömmste aller heiligen Männer« sich in der „magia naturalis“ wohl ausgekannt habe, sie jedoch niemals aktiv ausübte. Herzog-Hauck schrieb: »Albertus Magnus, der eigentliche Begründer der durch das Vordringen der gesamten Philosophie des Aristoteles im 13. Jahrhundert herbeigeführten Blüte der Scholastik, sowie der wissenschaftl. Richtung innerhalb des Predigerordens, ist von den eigentlichen Mystikern abgesehen der grösste Deutsche unter den Philosophen und Theologen des Mittelalters, von denen ihn zwar manche trotz seines Scharfsinns an systematischer Begabung ... überragten, aber keiner an Belesenheit und Fülle des Wissens«

 

 

 

 

 

Hauptseite

Studienlehrgang über Träume und Traumdeutung

Beste Bücher online einkaufen

Beste Internetadressen   Multimedia   Kunst   Zukunftsdeutung & Astrologie   Esoterik & New Age   Traumdeutung

Magie & Märchen & Mystik   Grenzwissenschaften   Hexenwesen   Dunkles im Netz   Parapsychologie & Okkultismus etc.

         Religion & Spiritualität   Alte Kulturen   UFO`s & Phänomene   Meditation, Licht, Fortleben

Heilmethoden, -therapien, Wellness   Aus-, Weiterbildung & Organisationen

Esoterisch-spirituelle Lexika   Lexikon der Parapsychologie   Lexikon der Esoterik