| Wasser, magnetisiertes |
| In bestimmter Weise behandeltes Wasser, dessen Genuss heilsam sein (z. B. bei Schlaflosigkeit) oder das Pflanzenwachstum fördern soll. Ursprünglich wohl ein Notbehelf: Der Magnetiseur, der nicht ständig für eine Behandlung zur Verfügung stand, teilte dem Wasser magnetisches Fluidum mit (indem er z. B. den Glasbehälter oder die Wasserflasche rieb, oder einfach seine Rechte über das Wasser hielt). Der Patient hatte damit einen Fluidum-Vorrat. Der beobachtete therapeutische Effekt von Kuren mit magnetischem Wasser lässt sich nicht allein als Placebo verstehen. Schon im 18. Jahrhundert wurden erfolgreiche Unterscheidungsproben durchgeführt: Manche Versuchspersonen konnten aus einer Anzahl wassergefüllter Gläser das mit magnetischem Wasser herausfinden. Wo das Wasser direkt berührt wurde, könnte man an eine Veränderung aufgrund natürlicher Hautausscheidungen denken (unter Umständen ein homöopathischer Effekt?). Im Regelfall wurde das Wasser aber nicht berührt. Telepathische Information und unbewusste Zeichengebung scheiden in den Fällen aus, wo der Magnetiseur bei der Probe nicht zugegen ist. Es bleibt somit die Vermutung einer retrokognitiven Leistung oder die Annahme eines physikalisch-chemischen Effekts: die Wirkung eines Fluidums. |
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