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Parapsychologie
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UFO, nicht identifiziertes fliegendes Objekt, oder deutsch Unbekanntes Flugobjekt,  Fliegende Untertasse

Aus der Frühzeit der Kolonisierung Amerikas gibt es Berichte von fliegenden Schiffen am Himmel.

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts - vor der Erfindung des Zeppelins - wurden auf beiden Seiten des Pazifiks sogenannte fliegende Zigarren gesichtet. Damals begann eine Gesellschaft, nach ihrem Gründer Charles Hoy Fort Fortean Society genannt, entsprechende Berichte zu sammeln und zu veröffentlichen.

Die ersten Fliegenden Untertassen sah der Privatpilot Kenneth Arnolds (der den Begriff prägte) am 24.6.1947 über den Cascade Mountains (Washington, USA): eine Staffel diskusförmiger Objekte, die mit etwa dreifacher Schallgeschwindigkeit dahinflogen. Seit jener Zeit häufen sich. ähnliche Berichte.

Einige Ufologen wollen eine Beziehung zwischen dem angeblichen Auftreten der UFOs und der relativen Marsnähe erkennen. Zahlreiche Gesellschaften (z. B. NICAC, National Committee for Investigation of Aerial Phenomena, USA; BUFORA, British UFOs Research Organization) sehr unterschiedlichen Niveaus nahmen sich der Sache an.

Einige UFO-Beobachter behaupten, mit Insassen von UFOs gesprochen zu haben (Geller z. B. versichert, er habe sogar Botschaften von ihnen auf Tonbändern erhalten, die sich später selbsttätig dematerialisierten. Oder gar mit ihnen geflogen zu sein. Im Jargon der Ufologen nennt man diese Personen Kontaktler:

 

Am 11.10.1973, so behaupteten die amerikanischen Dockarbeiter Charles Hickson und Calvin Parker, hätten sie beim East River in Pascagoula, Missouri, ein im Durchmesser ca. 8-13 m grosses diskusförmiges UFO gesehen.

Dann sahen wir im gleissenden Licht, das aus dem Inneren des Diskus drang, drei menschenähnliche, grosse Gestalten auf uns zukommen ... sie schwebten ... Die drei schwebenden Gestalten kamen auf uns zu, fassten uns ganz sacht an den Unterarmen - und plötzlich schwebten auch wir, ohne unsere Füsse zu bewegen, langsam auf das Raumschiff zu: Die beiden Männer wurden angeblich in das Raumschiff gebracht, dort irgendwelchen Behandlungen unterzogen und nach etwa 20 Minuten wieder freigelassen.

Sehr viele dieser Phänomene können als Sinnestäuschung, etwa als Luftspiegelung erklärt werden, andere als Wetterballon. Auch an ein unbemanntes Objekt, das Aufklärungs- oder Spionagezwecken dient, könnte man denken.

 

Aber ein ungeklärter Rest bleibt:

einmal die Fälle in denen Kommunikation behauptet wird, zum anderen solche, bei denen viele Zeugen präzise Beschreibungen lieferten.

Gegen die Interpretation, dass reale ausserirdische intelligente Wesen Urheber der UFOs sind, sprechen solide technische und evolutionsgeschichtliche Gründe.

C. G. Jung versuchte in seinem Buch Ein moderner Mythus - Von Dingen, die am Himmel gesehen werden (1958) eine tiefenpsychologische Deutung, die er unbeschadet der möglichen Realität der UFOs für zulässig hielt.

Die zylindrischen und runden Formen der UFOs sind für Jung Symbole der Ganzheit, sie stellen die Vereinigung der Gegensätze dar. Kollektive Bedrängnis in Krisenzeiten wirft sie als Projektionen an den Himmel - als Ausdruck einer Heilserwartung.

Diesem Verständnis widerspricht die von anderen Autoren betonte phänomenale Ähnlichkeit zwischen dem Auftreten von UFOs und Spukerscheinungen nicht.

In einem von Bender (1959) recherchierten Fall kündigten Untertassenleute 1954 durch ein Schreibmedium in Wien für eine bestimmte Zeit und einen bestimmten Ort ihr Erscheinen an. Mehrere, zum Teil skeptische Zeugen fanden sich ein und beobachteten tatsächlich UFOs in der ziemlich detailliert angekündigten Weise. Die Berichte dieser Zeugen können nicht als vorsätzliche Täuschung abgetan werden.

Damit bleiben die Hypothese einer Kollektivhalluzination, die Annahme von Präkognition (wann und wo sich bekannte oder unbekannte Flugobjekte zeigen) sowie die Möglichkeit parapsychisch produzierter Phantasmen.

 

 

 

 

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