| Smith-Blackburn-Experiment |
| George Smith und Douglas Blackburn traten in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts als Hellseher auf. Die S.P.R. (Society of Psychical Research) liess die beiden 1882 durch 2 ihrer Mitarbeiter untersuchen und wertete das Ergebnis lange Zeit als Beweis einer Gedankenübertragung: Während des Experiments sass Smith auf einem Stuhl, seine Augen waren mehrfach verbunden, die Ohren verstopft und mit Kitt geschlossen, der Boden mit schweren Teppichen belegt, um Klopfsignale zu verhindern. Über Smith hatte man 2 WoIIdecken gebreitet. Blackburn gab man eine komplizierte Zeichnung, die er sich in tiefer Konzentration betrachtete. Er zeichnete sie mehrfach nach. Dann ging Blackburn ein paar Mal in offensichtlicher geistiger Anspannung durch den Raum und wurde von krampfhaften Zuckungen befallen. Plötzlich schrie Smith, er habe die Information, schrie nach einem Schreibgerät und streckte eine Hand unter den Decken hervor. Blackburn gab ihm einen Bleistift, und Smith warf nach einigen Minuten die Decken ab und präsentierte eine dem Zielobjekt ausserordentlich ähnliche Zeichnung. Erst 1908 enthüllte Blackburn den Trick: Er hatte die Zeichnung auf ein Stück Zigarettenpapier kopiert, den Fetzen in den Radiergummihalter des Bleistifts geschoben, den er Smith gab, und Smith trug unter seiner Kleidung eine Lichtquelle, die ausreichte, seinerseits die Zeichnung auf ein grösseres Papier zu übertragen. |
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