| Sechste Sinn |
| Die Physiologie unterscheidet 12 Sinne beim Menschen (Wärme-, Bewegungs-, Gleichgewichts-, Schmerz-, Raum-, Zeit-, Tast-, Geruchs-, Geschmacks-, Gehörs-, Gesichtssinn und einen Sinn für das Gemeinempfinden, der z.B. Hunger und Durst wahrnimmt). Im alltäglichen Sprachgebrauch aber wird von 5 Sinnen (Geruchs-, Geschmacks-, Gehörs-, Gesichts- und Tastsinn) ausgegangen. Der hypothetische Sechste Sinn bezieht sich auf die Wahrnehmung des Übernatürlichen. In diesem Verständnis scheint Tardy de Montravel, einer der frühen Magnetiseure, als erster vom Sechsten Sinn gesprochen zu haben. Charcot griff die Bezeichnung wieder auf. Sie ist mittlerweile in die Umgangssprache eingegangen und begegnet auch häufig als Buchtitel. |
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