| Raps, Schläge |
| In der Parapsychologie paranormale Klopflaute, die häufig spontan als Spukphänomene, vor allem in der Initial-Phase, aber auch provoziert in mediumistischen Sitzungen auftreten. Die Raps - der Gebrauch des Singulars rap ist selten - scheinen aus Gegenständen (mit Vorliebe Tischen), aus dem freien Raum, in seltenen Fällen (Z. B. bei Rasmussen) auch aus Personen zu dringen. Ihre Objektivität wurde gelegentlich durch Bandaufnahmen bewiesen (falls man nicht annimmt, das Band sei psychokinetisch manipuliert worden). Meistens treten Raps in der Nähe eines Sensitiven auf. Das Phänomen der Raps über Distanz liegt vielleicht bei bestimmten Formen des Abmeldens vor (falls der Sterbende der Raps Agent ist). Häufiger liest man, dass die Raps eine Erfindung, der Schwestern Fox seien. Vor 1847 wusste man nichts von Klopftönen und Raps, schreibt Richet und fügt in einer Anmerkung einen Hinweis auf einen möglichen Fall aus dem Jahr 1526 hinzu. Von paranormalen Klopftönen wird aber mehrfach in historischen Quellen berichtet (eine kurze Übersicht findet sich bei Kiesewetter 1886). Es fragt sich nur, ob bei einigen dieser Fälle bereits eine Art Klopfalphabet Verwendung fand, wie es beim Fall Hydesville ausgebildet wurde. Ein Bibelzitat lässt das fast vermuten: Mein Volk befragt sein Holz, und sein Stab soll ihm wahrsagen. |
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