| Radiästhesie, Strahlenfühligkeit |
| Abbé M. L. Bouly schlug den Begriff Radiästhesie 1930 für die wissenschaftliche Untersuchung und die praktische Ausübung des Rutengehens und Pendelns vor. Der Ausdruck schliesst eine radio-psychische Theorie ein: die Vermutung eines besonderen Reaktionsvermögens mancher Menschen in bezug auf Strahlungen (Kraftfelder, geopathische Reizzonen, Erdstrahlen, N-Strahlen, P-Strahlen usw.). Unbeschadet der Frage, ob es diese Strahlen und dieses Vermögen gibt oder nicht, ist es sinnvoll, von den physiologisch-physikalischen Theorien die parapsychologische Hypothese abzusetzen und bei ihr von mentaler Radiästhesie zu sprechen. Beim Pendeln und Rutengehen ist mit folgenden 4 Geschehenstypen zu rechnen (die Bewegungen selbst sind jeweils psychische Automatismen):
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