| Palingenesie, auch Palingenesis, Wiedererzeugung |
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die Rematerialisation eines verbrannten organischen Objekts. Oft durch das Bild des Phönix symbolisiert, jenes Vogels, der - nach römischer Überlieferung - sich von Zeit zu Zeit verbrennt, um dann (verjüngt und verschönt) der Asche wieder zu entsteigen (Symbol der ewigen Erneuerung). -
Die Pflanzen-Palingenesie war im Mittelalter eine weitverbreitete Vorstellung: Kircher will 1657 Königin Christine von Schweden das Wiederaufleben einer Rose aus ihrer Asche in einer hermetisch verschlossenen Flasche demonstriert haben, und auch noch Oetinger hielt die Palingenesie für möglich und berichtet von eigenen Versuchen. Du Prel versuchte den Vorgang zu erklären, indem er ein vitalistisches Prinzip annahm, eine Essenz der Pflanze, die durch den Verbrennungsprozess nicht zerstört wird. Aus diesen erhalten gebliebenen Keimen soll es dann einer magnetisch begabten Person möglich sein, die Pflanze wiedererstehen zu lassen, d.h. die Palingenesie wird auf paranormal stimulierte Regeneration zurückgeführt. -
Die Wiederholung stammesgeschichtlich früher Formen in der Entwicklung des Individuums (Biogenetisches Grundgesetz) -
soviel wie Reinkarnation. |
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