| Neumann, Therese |
| Stigmatisierte und Visionärin aus Konnersreuth (Oberpfalz). Die Seherin von Konnersreuth soll seit der Fastenzeit 1926 stigmatisiert gewesen sein, ausserdem soll sie jeden Freitag, mit Ausnahme bestimmter Festzeiten, die Passion Christi in Visionen geschaut haben. An möglicherweise paranormalen Phänomenen wird weiterhin behauptet: Asitie, Xenoglossie, Hellsehen, Telepathie, Hierognosie, das Charisma der Durchsicht, Levitationen, Bilokationen und postmortale Wunder (Fürbitte-Erhörungen). Nach ärztlichem Zeugnis war die Visionärin Hysterica. Ihren eigenen Aussagen ist somit wenig Vertrauen entgegenzubringen. Ausserdem muss deshalb mit Manipulationen von ihrer Seite gerechnet werden - z. B. Aufkratzen der Stigmata, wofür sie, da krankheitsbedingt, nicht voll verantwortlich wäre. Eine längere zufriedenstellende ärztliche Kontrolle hat nie stattgefunden. Die letzte grössere kritische Arbeit über die Neumann verfasste der katholische Theologe Josef Hanauer (der früher bereits eine Arbeit über Gassner vorlegte). Er lässt von allen behaupteten Phänomenen lediglich unerklärliche blutige Tränen der Neumann als echt gelten. |
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