| Mirin Dajo, eigentlich wohl Henskers Arnold |
| Niederländischer Schausteller, dessen Vorführungen bestimmten Fakirleistungen glichen: So liess er sich z. B. vor aller Augen mit einem Florett durchbohren. Röntgenaufnahmen belegten die Verletzung lebenswichtiger Organe - dennoch floss kein Blut, die Wunden schlossen sich rasch wieder und es blieb nicht einmal eine nennenswerte Narbe zurück. Untersuchungen fanden 1947 im Züricher Kantonsspital und in der Basler Universitätsklinik statt. Mirin Dajo starb angeblich bei einem gezielten Versuch zur Ausserkörperlichen Erfahrung. Im Zusammenhang mit den Fähigkeiten Mirin Dajos sind die Darbietungen eines indischen Fakirs zu sehen, die Staudenmaier 1912 in München beobachten konnte: Der Mann durchstach sich mit einer Nadel von der rechten zur linken Seite quer den ganzen Hals unterhalb der Kehlkopfgegend und beliess sie ca. eine Viertelstunde lang in demselben. Nach seiner Behauptung ging der Stich durch die Luftröhre, während die zahlreich anwesenden Ärzte bei der Kürze der Zeit nicht mit Sicherheit konstatieren konnten, ob die Nadel in der Luftröhre stecke oder unmittelbar hinter derselben. Rahman Bey, ein ägyptischer Fakir, bot ähnliche Leistungen um 1925. |
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