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Parapsychologie
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Malleus Maleficarum,  Hexenhammer

Eine 1487 von den beiden Dominikanern Heinrich Institoris (ca. 1430-1505) und Jakob Sprenger (1436/38-ca. 1495) besorgte systematische Darstellung des spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Hexenwesens und zugleich Anleitung zu seiner Bekämpfung.

Unter dem Einfluss dieses Werks begann in Frankreich und Deutschland eine Hexenjagd im wahrsten Sinne des Wortes, gefolgt von zahllosen Hexenprozessen.

Obwohl der Malleus Maleficarum eigentlich als Privatschrift erschien, erlangte er bald gleichsam gesetzliche Kraft. Er heizte nicht nur die Hexenverfolgungen an, sondern, entgegen seiner Zielsetzung, bestärkte noch den Hexenglauben. Ein besonders hervorstechender Zug der sich wissenschaftlich gebenden Arbeit ist ihre starke Frauenfeindlichkeit. Man hat den Malleus Maleficarum mit einer gewissen Berechtigung das verruchteste und zugleich läppischeste, das verrückteste und dennoch unheilvollste Buch der Weltliteratur genannt (Diefenbach 1886).

Dennoch kommt ihm ein gewisser Quellenwert für die parapsychologische Kasuistik zu.

 

 

 

 

 

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