| Kraft, psychische |
| Helmont spricht von dem grossen Geheimnis .... dass in dem Menschen ein Vermögen stecke, durch den blossen Wink seines Willens und durch seine Einbildung ausser sich wirken zu können und eine gewisse einfliessende Kraft einzudrücken, die hernach von sich selbst dauert und ihre Wirkung tut, gegen das, was ihr in sehr weiter Entfernung vorgestellt ist. Die Psychologie bezeichnet die dynamischen Ursachen des psychischen Geschehens als psychische Kräfte. Die Frage, ob ihnen ein materielles Substrat zukommt, wird unterschiedlich beantwortet. Für die Parapsychologie schlug Cox, ein Mitarbeiter Crookes, den Ausdruck psychische Kraft vor. Schon vor Cox' Veröffentlichungen hatte Crookes den Gedanken aufgegriffen: Experimental Investigations on Psychic Force, 1871 (Experimentaluntersuchungen zur psychischen Kraft). Die für die Begründung der Parapsychologie bedeutende Leistung von Cox und Crookes besteht darin, dass sie, wenn auch nicht als erste, mit ihrem Konzept einer menschlich-psychischen Kraft ihren Forschungsgegenstand aus dem Dunstkreis des Okkulten und Spiritistischen holten: Die Untersuchung des Paranormalen wurde damit zur Wissenschaft. Eine seltsame Rückkehr zum Spiritismus zeigt Crawfords Ansicht, dass die transzendentalen Operatoren im Goligher-Zirkel Partikel im Nervensystem der Medien freisetzten. Diese neuralen Partikel sollten die psychische Kraft bilden, die die Phänomene bewirkte. |
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